Oktober 3, 2020

Maurice Gajda jetzt ohne Knopfphobie

Maurice Gajda ließ sich von mir helfen

 

In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie es dazu kam, dass ich Maurice Gajda live bei RTL helfen durfte seine Knopfphobie loszuwerden und wie wir es dann gemeinsam geschafft haben.

 

Mitte September habe ich in meiner Mittagspause das Mittagsmagazin „Punkt 12“ geschaut. In der Sendung gab es einen Beitrag über den „Guten Morgen Deutschland“ und „Explosiv“ Moderator Maurice Gajda. In diesem Beitrag erzählte er von seiner Knopfphobie. Knöpfe fand er so ekelig, als würde man mit Fingernägeln über eine Tafel kratzen. Besonders schlimm waren für ihr große Plastikknöpfe mit 4 Löchern. Als er davon erzählte, bekam er davon eine Gänsehaut und ein Hemd zuzuknöpfen ohne Gummihandschuhe war für ihn undenkbar.

 

Knopfphobie beeinträchtigte sein Leben

 

Knopfphobie Hypnose

 

Bei mir kam das Gefühl auf, dass ihn diese Phobie ganz schön nervt. In Sendungen musste er immer mal ein Hemd tragen und wenn er schon wusste, dass er eins anziehen sollte, fühlte er sich unwohl. Um das Hemd überhaupt anzuziehen, brauchte er in der Vergangenheit die Unterstützung von seinem Stylisten.

 

Kurzentschlossen habe ich ihn kontaktiert. Dabei habe ich ihm erzählt, dass ich als Hypnosetherapeutin in meiner Praxis seit Jahren Klienten mit Ängsten/Ekel helfe diese zu lindern oder zu lösen. Von Maurice selber habe ich dann erfahren, wie es nach meiner Nachricht weiter ging. Er hat zunächst einmal selbst recherchiert, wer ich bin und hatte das Gefühl, dass er mir vertrauen kann. Daher gab er meine Anfrage an die Redaktion weiter und gemeinsam haben sie beschlossen mich in den Sender einzuladen.

 

Anruf von RTL

 

Nach meiner Kontaktaufnahme mit ihm waren inzwischen einige Tage vergangen und ich hatte sie schon gar nicht mehr so auf dem Schirm. Ca. eine Woche danach klingelte mein Handy und ein Mitarbeiter von RTL war am anderen Ende. Kurz war ich überrascht. Als er mir sagte, dass er wegen der Knopfphobie von Maurice Gajda anruft, war ich direkt wieder im Bilde.

 

Er informierte mich darüber, dass sie mich gerne einladen möchten. Punkt 12 wollte darüber berichten, wie ich dem RTL Moderator helfe die Knopfphobie zu lindern oder loszuwerden. Der Sendetermin sollte schon in der nächsten Woche sein. Nachdem ich ein paar Termine verschoben hatte, war das für mich auch umsetzbar.

 

In der Zeit zwischen diesem Anruf und der Ausstrahlung war ich mit der Reporterin vor Ort Madeline Zilch in Kontakt, um einige Details zu klären. Mir war es wichtig auch mit Maurice im Vorfeld zu sprechen. Als er sich meldete, haben wir ein sehr nettes Gespräch geführt. Ich konnte ihn und sein Problem dadurch schon einmal kennenlernen. Auch habe ich einige wichtige Dinge abgeklärt, um mich auf die Hypnose vorzubereiten.

 

Reise zu RTL

 

Medien Gruppe RTL

 

Am Mittwochnachmittag (24.09) bin ich bereits in Köln angereist, damit ich am nächsten Morgen entspannt bei Sender ankommen konnte. Kurz vorher hatte ich erfahren, dass es nicht nur einen kurzen Beitrag mit Liveschalten in das Punkt 12 Studio geben würde. Sondern, dass die gesamte Hypnose bei rtl.de im Livestream übertragen werden sollte.

 

Am Donnerstagmorgen war ich ehrlich gesagt erst einmal aufgeregt. Ein Fernsehauftritt ist nicht mein tägliches Brot. Die Vorgehensweise in der Hypnose ist die, die ich in der Praxis nahezu täglich nutze. Ich wusste allerdings noch nicht, wie ich mich im Studio und mit dem RTL Team um mich herum fühlen würde.

 

Sobald aber der Shuttle zum Studio da war, wurde ich wesentlich ruhiger. Der nette Fahrer erklärte mir wie ich zum Empfang komme. Dort wurde ich von Madeline Zilch abgeholt und es ging direkt in die Maske. Dort traf ich direkt auf Katja Burkhard, die wirklich sehr nett ist. Der Mitarbeiter der Maske sagte zu mir: „Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich.“. Das habe ich gerne gemacht und durch diese halbe Stunde dort fand ich zu meiner gewohnten inneren Ruhe zurück.

 

Madeline hat mir auf dem Weg zum „Guten Morgen Deutschland“ Studio verraten, dass Maurice doch ziemlich angespannt ist. Als er gegen 11 Uhr dazu kam, haben wir kurz darüber gesprochen was ihn so angespannt sein lässt. Nach meinen Erklärungen war er schon etwas ruhiger.

 

Zwischen 11 und 12 Uhr hatten Maurice und ich Zeit noch ein paar Dinge zu besprechen. Er hat mir noch einmal erklärt wie ekelig Knöpfe für ihn sind. Als würde er in einen Mülleimer fassen. Außerdem stanken die Knöpfe für ihn ganz ekelig. Er hat diesen Geruch verglichen mit dem Geruch eines alten Hauses, dass schon lange leer steht. Irgendwie moderig und feucht. Sein Ziel für die Hypnose hat er so formuliert: „Ich möchte Knöpfe nicht lieben, aber sie sollen mir egal sein. Ich möchte sie entspannt anfassen können, damit ich mir selbst mein Hemd anziehen kann.“

 

In der ersten Hypnose hat er seinen Wohlfühlort kennengelernt. Ich habe ihm erklärt, wie er diesen Ort innerhalb von Sekunden selbst wieder aufsuchen kann. Das ist eine Form der Selbsthypnose. Diese Vorgehensweise war mir wichtig, weil er bei den Liveschalten recht schnell in die Hypnose gehen sollte. Das hat auch wunderbar funktioniert.

 

Hypnose im RTL Live-Stream gegen Maurice Gajdas Knopfphobie

 

Um 12 Uhr startet der Live-Stream auf rtl.de mit einem Interview von uns. Um 12:13 Uhr gab es die erste Liveschaltung in die Punkt 12 Sendung. Während es Interviews und der Liveschaltung hatte seine Kollegin Madeline eine Kiste voll Knöpfen und ein Hemd dabei. Als sie Maurice die Knopfkiste hingehalten hat, ist er ein Stück zur Seite gerutscht und hat das Gesicht verzogen. Sein Ekel war klar erkennbar. Maurice konnte sich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht vorstellen, dass das in ca. 2 Stunden anders sein sollte.

 

Am Schluss dieser Schaltung ging Maurice an seinen Wohlfühlort. Es war die Veranda einer Berghütte. Von dieser führte ich ihn weiter in die Hypnose, um mit ihm an seiner Knopfphobie zu arbeiten. Er lies sich super auf die Hypnose ein und wir konnten bis zur nächsten Liveschaltung um 13:13 Uhr schon einige Dinge lösen und verändern.

 

Nachdem Maurice und ich kurz geschildert hatten, wie es lief, ist er wieder in die Selbsthypnose gegangen und wir konnten weiter daran arbeiten seine Knopfphobie zu lösen. Unter anderem begegnete uns ein alter, moderiger Wohnwagen, in dem ein Junge wohnte. Auch der Junge stank ganz furchtbar. Maurice änderte dies in der Hypnose, sodass der Gestank verschwand. Weder den Wohnwagen noch den Jungen hatte Maurice in der Realität schon einmal gesehen. Sein Unterbewusstsein nutzte eine Metapher, damit wir die Verknüpfung zwischen dem ekeligen Geruch und den Knöpfen lösen konnten.

 

Außerdem fanden wir in einem Gespräch mit seinem „Teenager ich“ heraus, dass er sich Knöpfe einfach wie Pralinen vorstellen sollte und diese in Zukunft nach Schokolade riechen sollten. Diesen Lösungsvorschlag habe ich mit Suggestionen unterstützt und Maurice hat es gerne angenommen.

 

Kurz bevor die letzte Liveschaltung ins Punkt 12 Studio anstand, wollte ich testen, ob er in seiner Fantasie schon in eine Knopfkiste greifen konnte. Das hatte gut funktioniert. Somit war die Chance sehr hoch, dass er es auch in der Realität kann. Denn was man sich vorstellen kann, kann auch Realität werden.

 

„Knöpfe sind egal“ nach der Hypnose

 

Während der Liveschaltung um 13:54 Uhr wurde es dann für alle Anwesenden spannend, wir haben Maurice gemeinsam aus der Hypnose geholt. Madeline hatte wieder das Hemd und die Knopfkiste dabei. Der erste Effekt war schon einmal, dass er nicht weiter weggerutscht ist, als sie die Kiste öffnete und vor ihn hielt. Er konnte hineingreifen, einen Knopf in die Hand nehmen und es war ihm „egal“. „Ich finde die Knöpfe nicht schön. Aber es ist mir egal. Sie stinken nicht mehr.“

 

Kurz darauf im Abschlussinterview für den Live-Stream von rtl.de fragte Madeline Zilch ihn zusätzlich, ob er das Hemd anziehen und zuknöpfen kann. Maurice meinte, dass es kein Problem sei. Auch hier gab es wieder ein spannendes kleines Detail zu beobachten: Madeline bekam den oberen Hemdknopf nicht auf und Maurice wollte hingreifen, um ihr zu helfen. Er zog das Hemd an und knöpfte locker einige der vor 2 Stunden noch als ekelig empfundenen Plastikknöpfe zu. Dabei dachte er an Schokolade.

 

Nachdem der Dreh abgeschlossen war, stand das ganze Team strahlend und begeistert um uns herum. Alle hatten gespannt mit verfolgt was passieren würde. Seine Kollegen haben sich sehr mit ihm gefreut, dass es so gut geklappt hat.

 

Am Set und mit dem RTL Team habe ich mich wirklich sehr wohlgefühlt. Danke an alle für die gute Betreuung und Zusammenarbeit.

 

Maurice Gajda, Madeline Zilche und Michaela Ortmayer nach Punkt 12 Beitrag Knopfphobie

 

Hemd zuknöpfen war vorher unvorstellbar für Maurice

 

Als ich im Zug nach Hause fuhr, gab es noch eine kleine Überraschung. Maurice moderierte die 18 Uhr Ausgabe von „Explosiv“. Dort gab es noch einmal einen kurzen Beitrag von der Hypnose, er knöpfte sich am Schluss sein Hemd zu und bedankte sich bei mir.

 

Ich bedanke mich bei Maurice für sein Vertrauen und freue mich mit ihm, dass er jetzt viel entspannter mit Knöpfen umgehen kann.

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